Hengstparaden » Moritzburg

Spektakuläre Reit- und Fahrkunst in kurfürstlichem Ambiente

Vor den Toren der sächsischen Landeshauptstadt Dresden findet man in Moritzburg eine einmalige Verbindung von kulturhistorischen Denkmälern und idyllischer Natur.
Neben dem barocken Jagdschloss inmitten einer einzigartigen Teich- und Waldlandschaft ist das sächsische Landgestüt in der Gemeinde beheimatet. Auf dem großen Hengstparadeplatz findet seit 1924 ein abwechslungsreiches Programm für Züchter und pferdebegeisterte Laien statt. Temperamentvolle und historische Schaubilder, Mehrspänner und Fanfarenzüge, Springprüfungen und Dressurquadrillen unterhalten die Zuschauer auf den 5400 Sitzplätzen aufs Beste.

» Hengstparade Moritzburg

Hengstparade im Landgestüt Moritzburg
Nur etwa 15 km vor den Toren der Sächsischen Landeshauptstadt Dresden liegen das beschauliche Moritzdorf und das gleichnamige Landgestüt, in dessen historischen Stallungen seit 1828 Landbeschäler verschiedenster Rassen die Reitpferdezucht in Sachsen und Thüringen maßgeblich prägen.
Die Hengstparade erfreut sich seit Jahren steigender Beliebtheit. Vor den Augen der 6500 Zuschauer eröffnet der berittene Fanfarenzug das Programm, das u.a. mit Dressurquadrillen und Springprüfungen, waghalsiger Kosakenreiterei, historischen Schaubildern und schweren Warmblütern in verschiedenen Anspannungen aufwartet. Pferdebegeisterte Laien wie auch das Fachpublikum sind von dieser abwechslungsreichen Leistungsshow gleichermaßen begeistert.
 
Wasserschloss Moritzburg
Umgeben von einer traumhaften Teich- und Waldlandschaft ließ August der Starke dieses repräsentative Jagd- und Lustschloss errichten. Doch nicht nur das Schloss, sondern auch die Parkanlage mit großem Teich, Leuchtturm und ausgedehntem Wald ist äußerst einladend. August der Starke plante den Garten nach französischem Grundrissschema, doch noch vor seiner Vollendung verstarb der Kurfürst. Seit 1990 ist man mit der Rekonstruktion des Parks auf der Grundlage des Entwurfes von 1740 beschäftigt.